Überlegungen zur HanseLUG

Um den Arbeitsweg auf dem Fahrrad ein bisschen produktiv zu nutzen, höre ich einige Podcasts. Letztens war auch die Folge 38 von BSD Now dabei, in der zwei Initiatoren der BUG (=BSD User Group) New York interviewt wurde. Zum einen ging es darum wie man so etwas initial zünden lässt (“Free Pizza”). Wichtiger ist allerdings wie man sich dauerhaft etablieren kann. Zusammenfassend wurde genannt:

  • Vorträge und Präsentationen sind ganz wichtig als inhaltliche Aufhänger

  • Die Location muss gut erreichbar sein und es gibt WLAN

  • Die Treffen finden regelmäßig oder zumindest ohne große Pausen statt

Gerade der erste Punkt spielt meines Erachtens eine große Rolle. (Zumindest gelegentliche) eventartige Wissensvermittlung zieht die Leute an. Und umgekehrt sorgt das Fehlen für Desinteresse. Für das reine soziale Miteinander findet man im IT-Bereich nur wenig Begeisterung. Zu wenig zielgerichtet erscheint die dafür verwendete Zeit.

Nun ist Hamburg nicht New York, trotzdem fällt auf das es relativ wenige regelmäßige Treffpunkte gibt:

  • LUG Balista, trifft sich immer Montags im Barmbeker Bürgerhaus und hatte im Herbst 2013 eine kleine Vortragsreihe

  • GUUG Hamburg, wird unermüdlich von Dirk Wetter angetrieben der Vortragende organisiert und findet etwa einmal im Monat statt

  • BSDHH, trifft sich regelmäßig und war ich selbst noch nicht da. Bin aber auch (noch) kein BSD User…

Meinem Gefühl nach gibt es dort noch Platz für ein monatliches Treffen mit einem Schwerpunkt auf berufsmäßige Administration. An kleinen und großen Buden die was mit Linux, BSD, Clustern, Monitoring, Virtualisierung und Hastenichtgesehen machen, fehlt es sicher nicht. Wenn sich hier ein kleines Orgateam findet das für die nächsten sechs Monate ein paar Veranstaltungen plant, dann ist ein guter Anfang gemacht.